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Am Ende des Gottesdienstes erinnerte der stellvertretende Vorsitzende
des Kirchengemeinderates Bernhard Tyborski an die lange Planungs- und
Vorbereitungszeit und an die 11monatige intensive Renovierungszeit. Sein
Dank galt der Diözese Rottenburg-Stuttgart und dem Denkmalamt für die
finanzielle Unterstützung sowie den Künstlern und Handwerkern, die unter
der Projektleitung von Architekt Ottmar Waltner das ansehnliche Werk
geschaffen haben. Dank auch den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und
Helfern für die unzähligen Arbeitsstunden. Viel Beifall und ein Geschenk
gab es für Pfarrer Knor, den Bernhard Tyborski als den Motor dieser
gelungenen Renovation bezeichnete.
Wie sehr der Tag auch von der Seelsorgeeinheit und darüber hinaus
wahrgenommen wurde, zeigte der "Nachmittag der offenen Kirchentüre".
Viele Besucher kamen, um die Kirche anzuschauen und sich im Gespräch mit
Architekt Ottmar Waltner und Joachim Hoppe, dem Künstler, der den neuen
Altarraum geschaffen hat, auszutauschen.
Die Philosophie der Neugestaltung, die durch wirkungsvolle Schlichtheit
der Formen und das Zusammenspiel der dezenten Farbgestaltung besticht,
wurde allenthalben gelobt.
Ein weiteres
Mosaik des Tages und der Abschluss war das Benefizkonzert der Bolsterner
Chöre und der musizierenden Bolsterner Jugend, bei dem die Kirche sich
auch als wirkungsvoller Klangraum zeigte. Wie vielfältig und farbig
Musik und Gesang sein kann, erlebten die zahlreichen Besucher bei dieser
kirchenmusikalischen Stunde. Festlich eröffnet mit dem Orgelsolo
"Concerto" einfühlsam interpretiert von Reinfrid Gantner, folgte die "Renaissance-Suite" und das mozart’sche
"Kleiner Tanz" des
Bläserensembles unter der Leitung von Christina Roos. Fein das
Wechselspiel der Instrumente und machtvoll die Akkorde. „Gottes Familie
kunterbunt“ boten die jüngsten Akteure des
Nachmittags die Mitglieder des Kinderchores geleitet von
Ulrike Kessler. Für den herzerfrischenden unbeschwerten und doch
konzentrierten Auftritt gab es dann auch den verdienten Beifall. Für
weitere Abwechslung und musikalische Farbtupfer sorgten das Klarinetten-
und Saxophonquartett mit "Dream Topping" und ein Solo für Kontrabass des
jungen Max Siegert.
"Forschen nach Gott" von Conradin Kreutzer, "Frieden" von Gotthilf
Fischer und "Sancta Maria" war der Beitrag des Männerchores, a-capella
wirkungsvoll vorgetragen. Piano und getragen das beethoven’sche "Ich
bete an die Macht der Liebes", kräftig und mit Trompeten begleitung das
"Wo Musik erklingt" so präsentierte sich der Kirchenchor unter der
Leitung von Bernadette Wetzel. Die Vielfältigkeit im sangesbegeisterten
Bolstern bewies dann auch der Junge Chor Bolstern unter der Leitung von
Ulrike Kessler mit dem "Perfect Day", dem "Sing a new Song" und dem
einfühlsamen "Liebe ist unendlich".
Die kirchenmusikalische Stunde nutzten auch Dekan Ludwig Endrass und
Ortsvorsteher Anton Störk um in Grußworten zur gelungenen
Kirchenrenovation zu gratulieren.
Mit einer Betrachtung durch Pfarrer Knor, dem "Vater unser" und dem
gemeinsam gesungenen "Großer Gott" endete nicht nur das Benefizkonzert
sondern auch der Festtag, der ganz sicher in die Geschichte der
Kirchengemeinde St. Gallus eingehen wird.
Nicht nur ein großer Tag für die Kirchengemeinde, sondern auch
für die Ministranten, für die der Dienst am Altar mit Weihbischof Dr.
Johannes Kreidler etwas besonderes war.
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